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Reitpädagogik - was ist das überhaupt?

Reitpädagogik bedeutet nicht das Reitenlernen im klassischen Sinne.

Bei der Reitpädagogik geht es um die ganzheitliche Förderung des Kindes in seiner Wahrnehmung und Bewegung.

Während viele von uns auf dem Land aufgewachsenen heutigen Erwachsenen durchaus in der Lage waren, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun, (zB. als Kind mit den Beinen auf den Baum klettern, mit den Händen dabei Kirschen klauen und mit dem Augen die Umgebung beobachten, um nicht erwischt zu werden ;-)) ist es für viele Kinder heute schwierig, sich auf mehrere Dinge gleichzeitig zu konzentrieren, bzw. sich koordiniert zu bewegen, und dabei noch zu konzentrieren. Schule und das heutige Computerzeitalter fordern viel Leistung mit dem Kopf, die Bewegung aber bleibt dabei auf der Strecke.

Eine gesunde Vernetzung beider Gehirnhälften durch Bewegung, Bewegung, Bewegung fördert das Kind in seiner ganzheitlichen Entwicklung und verbessert nachweislich auch die schulischen Leistungen, Bereitschaft zum Lernen und die Konzentration.

Die Begeisterung der Kinder für Tiere mache ich mir hier auf der Krümelranch zunutze indem ich die Kids an den Tieren, vornehmlich an den Ponys, vielfältige Aufgaben erledigen lasse.

Mit Begeisterung putzen und führen, kuscheln und reiten die Kinder hier ihren heißgeliebten Ponyfreund. Sie lernen bereits von klein auf Verantwortung zu übernehmen.

So manch hyperaktives Kind wird hier von seinen Eltern als ruhig und besonnen im Umgang mit den Tieren wahrgenommen.

Bei den verschiedenen Bewegungsangeboten auf dem Pferderücken, lernen die Kinder ihren eigenen Körper besser zu spüren und zu koordinieren. Beim gleichzeitigen Balance halten und zusätzlichem Ball- oder Ringewerfen, Enten angeln oder Denkaufgaben lösen auf dem Pferderücken fördere ich die Kinder in all Ihren Sinnen, und das auch noch mit viel Spaß und ohne Druck.

Nicht nur Kinder mit motorischen Problemen oder Lernstörungen, sondern JEDES Kind profitiert vom Angebot der Reitpädagogik.

In einer Einzelstunde mit Ihrem Kind achte ich besonders auf die Fähigkeiten und Vorlieben des Einzelnen. Was kann es schon gut? Was könnten wir noch üben? Dabei fehlt nie das ausgiebige Lob und die positive Verstärkung. Gerne arbeite ich mit den Kindern ohne die Eltern, aber zähle auf Ihre Beobachtung des Kindes im eigenen Umfeld. Hat sich etwas verändert? Woran könnten wir arbeiten? Oder braucht Ihr Kind heute einfach mal eine Auszeit vom Schul- oder Kindergartenalltag und möchte entspannen und träumen?

Bei den Gruppenangeboten achte ich auf gemeinsames Erarbeiten von Aufgaben. Jedes Kind hat etwas, was es besonders gut kann, und darf dieses in der Gruppe zeigen. Kleinere Kinder werden immer von den Größeren unterstützt. Wir arbeiten im Team, bereiten einen „Parcour“ für Reiterspiele, überlegen uns selbst „Aufgaben“, die mit Pferd zu bewältigen sind.

So macht die gemeinsame Unternehmung Spaß und fördert die Gemeinschaft.